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Was wir wollen

In der Presse liest man es immer wieder: Kinder mit Migrationshintergrund erreichen statistisch im Vergleich schlechtere Schulabschlüsse. Hinderungsgründe sind oft mangelnde Deutschkenntnisse. Zu lesen ist aber auch, dass Migranten mit akademischen Abschlüssen häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sind, als ihre deutschen Arbeitskollegen.
Es wird Zeit einander zu begegnen, in einer Welt der Globalisierung, die schon seit Jahrzehnten das kulturelle Zusammenrücken fordert.

Eine Waldorfschule

Der im Juni 2009 gegründete Förderverein „Interkulturelle Waldorfschule Ruhrgebiet e.V.“ plant die Errichtung einer neuen Schule in Dortmund. Unsere Schule wird eine Waldorfschule sein. Völkerverständigung, Frieden, Achtung jedes einzelnen Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit sind die Grundsätze dieser seit 90 Jahren weltweit erfolgreichen Pädagogik.

Wo?

Der Anteil von Migrantenkindern beträgt in einigen Teilen des Dortmunder Stadtgebietes bis zu 80 Prozent. Die Lebenswelt der Kinder in diesen Regionen ist häufig geprägt von Arbeitslosigkeit und begrenzten finanziellen Mitteln. Viele Mütter oder Väter sind alleinerziehend. Darum werden weder die Herkunft noch die finanziellen Möglichkeiten der einzelnen Familien eine Rolle spielen bei der Aufnahme in unsere Schule.

Fördern statt ausgrenzen

Waldorfschulen arbeiten weltweit mit einer konsequenten Pädagogik der Förderung statt der Auslese. Das heißt Lernen ohne Angst, kein „Sitzenbleiben“ und keine Ausgliederung in andere Schultypen. Sinnesschulung und künstlerische Unterrichtsgestaltung, fremdsprachlicher Unterricht ab der 1. Klasse und praktisches Lernen ermöglichen den Kindern eine ganzheitliche Förderung ihrer Persönlichkeit.

Förderung der deutschen Sprache -
ein wesentlicher Schritt zur Integration

Die Pflege der Sprache sowie die Spracherziehung hat in der Waldorfpädagogik schon im Kindergartenalter eine wesentliche Bedeutung. Im aktiven Umgang mit der Sprache, durch das Rezitieren von Gedichten und das Erfühlen der Sprache in Sprachübungen oder auch im Gestalten von Theaterstücken, erfahren die Kinder einen ganzheitlichen Eindruck der Sprache als Erlebnis- und Bilderwelt. Gerade für Kinder mit Migrationshintergrund, aber auch für Kinder mit Deutsch als Muttersprache ist dies ein Grundpfeiler des Lebens. In der Sprache findet der Mensch seine Identität. Dies gilt nicht nur für die Sprache, in der er selbst kommuniziert. Auch die Sprache, die den Menschen umgibt, muss er verstehend und fühlend erfassen, um seine Mitwelt zu verstehen.

Begegnungssprache-ein Unterrichtsfach

Begegnungssprache als Unterrichtsfach hat ihren Schwerpunkt in der Begegnung mit anderen Ländern und deren Kulturen. Muttersprachlicher Unterricht lässt die Kinder in Liedern, Spielen, Bräuchen und Festen, Geschichten und Märchen, andere Kulturen erleben und die eigene Alltagskultur pflegen. Die Unterrichtssprache wird sich nach den in der Mehrheit vertretenen Migrantengruppen richten. Deutsche Kinder werden sich einer Gruppe zuordnen und so die Gelegenheit haben, ihre interkulturelle Mitwelt zu begreifen.

Auch hier hinein kann man alles mögliche schreiben.

Hier hinein kann man alles mögliche schreiben.